Wer wir sind

  • Barbara Rohm

    Wo komme ich her?

    Als ausgebildete Fotografin und Regisseurin, weiß ich wie tief der Sexismus in den Strukturen der Kulturbranche verankert ist. Er spiegelt sich in den Bildern, die uns in den Medien umgeben und er verhindert den fairen Zugang zu den Ressourcen für Frauen*.

    Pro Quote Regie und Pro Quote Film wurden von mir mitgegründet und als langjährige, ehemalige Vorsitzende liegt mein Fokus seitdem auf dem Kulturmanagement und dem Campaigning. Die einschlägigen Kampagnen und Veranstaltungen habe ich als Projektleiterin verantwortet.

    In der aufkommenden Metoo Debatte habe ich die „Themis Vertrauensstelle gegen sexuelle Belästigung und Gewalt“ mitinitiiert und aufgebaut. Themis berät und begleitet Betroffene in der Film-, Fernseh- und Theaterbranche und hilft die Kultur des Schweigens zu brechen.

    Ich bin als Speakerin national und international zu den Themen Wandel der Arbeitswelt; Weibliche & männliche Perspektiven; Genderbalance & Diversität; Metoo Debatte & Prävention gegen Sexuelle Belästigung und Gewalt unterwegs.

    Als politische Aktivistin werde ich nicht müde meine Stimme für sichere, faire und würdevolle Arbeitsbedingungen in der Kulturbranche einzusetzen.

    Was inspiriert mich?

    „Finde heraus wer Du bist und dann tue es mit Absicht.“

    Dolly Parton

    Power to Transform ist …

    … solidarisches Handeln und einen Raum für neue weibliche Perspektiven schaffen.

  • Yvonne de Andres

    Wo komme ich her?

    Ich bin in Spanien aufgewachsen. Themen wie Inklusion und kulturelle Assimilation und das Verhältnis zur Mehrheitsgesellschaft beschäftigen mich intensiv. Viele Jahre war ich in der Buchbranche tätig. Anfänglich als Buchhändlerin und später in verschiedenen Verlagen als Marketing- und Vertriebsleitung. Zwischendurch habe ich studiert. Heute bin ich als Kulturmanagerin, Pressefrau und Kuratorin tätig.

    Was inspiriert mich?

    Viele Frauen und Männer haben mich ermutigt. Besonders gut gefällt mir das Zitat von Hedwig Dohm, eine der ersten feministischen Theoretikerinnen, die sich mit stereotypem Rollenverhalten auseinandergesetzt hat. Sie führte geschlechtsspezifische Verhaltensweisen auf die kulturelle Prägung zurück, nicht auf biologische Faktoren.

    „Glaube nicht, es muss so sein, weil es so ist und immer so war. Unmöglichkeiten sind Ausflüchte steriler Gehirne. Schaffe Möglichkeiten.“ Hedwig Dohm

    Power to Transform ist …

    … ein intensiver Austausch über Kultur- und Frauenthemen. Zeitgemäßer Feminismus muss pluraler werden. Unterschiedliche Sichtweisen einbinden und Inklusion fördern. Mich interessiert es, diese Entwicklungen voranzubringen. Ich netzwerke gerne. So liebe ich es, mich über Social Media, aber auch bei einer Tasse Kaffee, angeregt mit anderen Menschen auszutauschen.

  • Deborah Ruggieri

    Wo komme ich her?

    Hintergrund: Politik-, Kulturwissenschaftlerin; Kunsthistorikerin (Humboldt Universität), selbständige Unternehmerin, Wissenschaftlerin, Coach & Moderatorin, Fokus Genderkompetenz, moderne Führung & Macht, Kulturgeschichte der Emanzipation, Stereotype, Wissenschaftsgeschichte, Shift of power, Politik, Kultur, Kunst & Sichtbarkeit.

    Was inspiriert mich?

    Maya Angelou, Toni Morrison, Marie Bashkirtseff, Mary Wollstonecraft, Sappho, Hypatia, Marie Curie….die gesamte Kulturgeschichte ist voller großartiger Frauen, jede der Geschichten, ihr Wirken, ihr Leben hat einen Einfluss auf mein Denken und Wahrnehmen der Welt – es gibt so viele, die in die Geschichte-und Schulbücher gehören und dort noch nicht drinstehen.

    Power to Transform ist …

    … eine chancengerchte, emanzipierte und gerechte Welt zum Wohle aller Menschen, mit einer gesunden und achtsamen Form von Partizipation & sozialer Demokratie. Dazu gehört für mich ein fundamentaler shift of power, eine nachhaltige Veränderung der Ökonomie und die Art & Weise wie wir wirtschaften, moderne Formen von Führung, ein Aufarbeiten der Wissenschaftsgeschichte bezüglich der Ein – und Ausschlüsse von Menschen anhand der unterschiedlichen und miteinander verwobenen Zugänge zu Macht & Ressourcen, eine gleichberechtigte Welt.