Ausgeblendet: Das Fehlen von Expertinnen und warum wir das ändern müssen

DATUM :: 25.03.2021
UHRZEIT :: 19:00 bis 20:00 Uhr
SPRECHER*IN :: Prof. Elizabeth Prommer, Medienwissenschaftlerin

Online Veranstaltung

Ausgeblendet: Das Fehlen von Expertinnen in den Medien und warum wir das ändern müssen

Mit Prof. Elizabeth Prommer, Leiterin des Medienforschungsinstitutes an der Universität Rostock.

Immer noch erklären uns in den Medien die Männer die Welt. Expertinnen kommen viel zu selten zu Wort, selbst wenn in der betreffenden Branche mehr Frauen arbeiten als Männer. Haben die Frauen nichts zu sagen oder scheuen sie den öffentlichen Auftritt? Prof. Elizabeth Prommer beleuchtet die Hintergründe und beschreibt die notwendigen strukturellen Änderungen, damit wir mehr Frauen vor der Kamera sehen.

Und nicht nur für Expertinnen gilt: Ohne ein gutes berufliches Netzwerk lässt es sich schwer auf der Karriereleiter emporsteigen. Netzwerken Frauen anders als Männer? Netzwerken Frauen weniger effektiv? Sind es wirklich die Netzwerke oder eher Seilschaften, in denen Macht und Ressourcen stecken, die für den Erfolg wichtig sind? Und wie lassen sich in der Medienbranche die männerdominierten Netzwerke mit Hilfe von Programmen, die aus dem Profiling zur Aufdeckung organisierter Kriminalität stammen, sichtbar machen?

Moderiert von Barbara Rohm, Kulturmanagerin.

Zur kostenlosen Anmeldung:

https://www.eventbrite.de/e/transform-evening-talkreihe-zu-sexismus-medien-tickets-146756720301

Informationen zur Arbeit von Prof. Elizabeth Prommer  finden Sie hier:

https://www.imf.uni-rostock.de/institut/mitarbeiterinnen/professorinnen/prof-dr-elizabeth-prommer/

Prof. Elizabeth Prommer Copyright: Tom & Lia Fotografie

Vita:

Prof. Dr. Elizabeth Prommer, lehrt Kommunikations- und Medienwissenschaft und ist Direktorin des Instituts für Medienforschung der Universität Rostock sowie Prodekanin der Interdisziplinären Fakultät.

Ihre Arbeits-, Publikations-, und Forschungsschwerpunkte liegen aus kommunikations- und medienwissenschaftlicher Perspektive im Zusammen­spiel von Medien, Medienrezeption und Gesellschaft. Sie interessiert sich insbesondere für die audio­visuellen Medien (Kino, Fernsehen, nonlineare/interaktive und alle modernen Formen der Bewegtbild-Medien). Studium in Los Angeles, München und Leipzig. Vor ihrer Berufung nach Rostock war sie Professorin an der Universität Wien und der Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf in Potsdam. Ihre Veröffentlichungen umfassen u.a. Studien zur Online-Mediennutzung und Nutzung mobiler Medien. Aktuelle Forschungsprojekte untersuchen die Sichtbarkeit von Frauen in Kino und Fernsehen sowie die geschlechtsspezifischen Zugänge zur Medienindustrie. Elizabeth Prommer ist Amerikanerin, verheiratet und hat drei Kinder.

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